Die Schweinegrippe wird nicht von Schweinen an den Menschen übertragen sondern nur von Mensch zu Mensch. Sie äußert sich durch einen raschen Krankheitsverlauf. Die Symptome beginnen plötzlich und ähneln denen einer normalen Grippe, es kann zu Schlappheit, Gliederschmerzen, hohem Fieber, Husten, Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen kommen. Im schlimmsten Fall bekommt der Patient eine Lungenentzündung. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis drei Tage. Deshalb breitet sie sich auch so rasch aus. Bis man merkt, dass man krank ist, hat man unter Umständen schon mehrere Leute angesteckt.
Das Risiko einer Ansteckung ist natürlich für Kinder, alte Menschen und Leuten mit chronischen Erkrankungen und einem schwachen Immunsystem wesentlich höher als für einen gesunden Menschen mit guten Abwehrkräften. Gerade für diesen Personenkreis ist die Schweinegrippe auch gefährlich, der ohnehin schon schwache Körper kann sich einfach nicht richtig gegen den Erreger wehren. Ein gesunder Mensch steckt die Infektion relativ gut weg, bei ihm ist es als hätte er eine schwere Grippe.
Die einzigen Mittel, die hier helfen sind die ganz normalen Antibiotika, die man auch bei einer Influenza verordnet. Leider ist es schwierig zur Vorbeugung einen Impfstoff zu entwickeln, weil der Erreger sich durch Genmutation ändert. Er besteht aus zwei Stämmen der Schweinegrippe, einem Stamm der Vogelgrippe und einem Stamm der menschlichen Grippe. Es wird zwar an einem Impfstoff gearbeitet, dieser wurde aber noch nicht zugelassen da die Nebenwirkungen einfach noch nicht richtig erforscht wurden.
Wer sich vor der Schweinegrippe schützen möchte, sollte es sich in voll befüllten Räumen aufzuhalten und nach Möglichkeit so wenig wie möglich Gegenstände anzufassen. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt oder auch beim Anfassen eines Einkaufwagens sollte sich zuhause gleich die Hände gründlich waschen und sich nach Möglichkeit vor dem Waschen nicht ins Gesicht fassen. Auch sollte man gerade jetzt da das Virus grassiert auf Begrüßungsküsschen verzichten.
Sollte man sich doch mit dem Virus infiziert haben wird man unter "Hausarrest" gestellt. Wer keine lebensbedrohlichen Symptome aufweist muss einfach zuhause bleiben, dasselbe gilt für alle Personen mit denen er zusammen wohnt und mit denen er näheren Umgang hatte - Arbeitskollegen, Schulkameraden. Personen die das volle Krankheitsbild entwickelt haben werden meist in ein Krankenhaus eingewiesen damit die problemlose Genesung gesichert ist.
Das beste Mittel gegen eine Ansteckung ist und bleibt aber das Händewaschen!