AIDS ist eine nicht heilbare Krankheit die vom HI-Virus ausgelöst wird, welches durch Blut und Sperma übertragen wird. Erstmals bekannt wurde Aids im Jahre 1981 beschrieben wurde. Die Krankheit bricht nicht sofort nach der Infektion mit HIV aus, es können dank moderner Medikamente mittlerweile viele Jahre vergeben, bevor es nach der HIV-Infektion zum Ausbruch der Krankheit Aids kommt. Trotz intensiver Forschung ist des bis heute nicht möglich die Krankheit Aids zu heilen, lediglich die Unterdrückung der Symptome ist über einen längeren Zeitraum möglich, so dass Betroffene mitunter noch 20 Jahre nach der HIV-Infektion leben können.
Die Übertragung von AIDS passiert am häufigsten beim ungeschützten Geschlechtsverkehr, Frauen haben dabei ein höheres Risiko sich bei einem Mann anzustecken als umgekehrt. Außer Kondomen gibt es kein wirksames Mittel zur Vorbeugung von Aids, bei Beschädigung des Kondoms beim Verkehr mit einer aidskranken Person kann eine mögliche Ansteckung nur mit einer PPE-Prophylaxe verhindert werden.
Diese Prophylaxe wird nur unter strengen, medizinischen Kontrollen angewandt und ist nicht als Verhütungsersatz zu sehen. Neben Geschlechtsverkehr ist die Benutzung von verunreinigtem Spritzbesteck bei Drogenabhängigen ebenso eine Gefahr wie Verletzungen mit Spritzen von erkrankten Personen. Besondere Vorsicht gilt für Personal in Krankenhäusern und Altenheimen, da die Gefahr hoch ist sich bei einem infizierten Patienten anzustecken, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen insbesondere bei Blutentnahmen oder operativen Eingriffen eingehalten werden.
Einige HIV-Patienten haben sich bereits im Mutterleib mit dem Virus infiziert, die Übertragung von der Mutter auf das Kind ist möglich, es gibt aber auch Kinder die trotz einer mütterlichen Infektion gesund zur Welt kommen. Noch vor rund 10 Jahren waren Bluttransfusionen eine große Gefahr für die Übertragung von AIDS, heute jedoch ist das Risiko hierbei verschwindend gering. Das HI-Virus kann mittels eines einfachen Bluttests nachgewiesen werden und bevor eine Person als Blutspender zugelassen wird, folgt eine generelle Blutuntersuchung, so dass es nur noch sehr wenige, verseuchte Blutkonserven gibt.
Die einzige Gefahr besteht darin, dass zum Zeitpunkt der Blutspende das HI-Virus bereits im Blut vorhanden war, aber noch keine Antikörper gebildet hat, so dass der HIV-Test fälschlicherweise negativ war. Da aber das Blut von Spendern in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird, entsteht heute kaum eine AIDS-Erkrankung durch eine Blutspende.