Die Krankheit AIDS wird durch das HI-Virus ausgelöst, welches oftmals schon Jahre vor dem Ausbruch von AIDS im Körper des Betroffenen vorhanden ist. Das HI-Virus zerstört die gesunden Zellen des menschlichen Organismus und löst damit eine lebensbedrohliche Immunschwäche aus. Dank der modernen Forschung ist es möglich, die Verbreitung der HI-Viren im Körper über einen langen Zeitraum zu unterdrücken, allerdings kann dieser Vorgang nicht völlig unterbrochen werden, einer Infektion mit HIV folgt zwangsläufig irgendwann der Ausbruch von Aids.
Die Infektion mit HIV passiert meist auf dem Weg des Geschlechtsverkehrs, doch auch die Übertragung durch Blut ist möglich. Während noch vor 20 Jahren sehr viele Infektionen durch Bluttransfusionen erfolgten, entstehen heute mehr als 80 Prozent aller HIV-Infektionen durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person. Die einzige Möglichkeit der Vorbeugung ist die Verwendung von Kondomen, kommt es zu einem Unfall während dem Verkehr, kann als letzter Ausweg eine PPE-Prophylaxe vor der Infektion mit HIV schützen.
Nachgewiesen wird HIV durch einen sogenannten Antikörper-Test, allerdings ist dieser erst drei Monate nach der Ansteckung wirklich aussagekräftig. Um die Diagnose HIV zu sichern, bedarf es drei Tests in Folge, nur wenn bei allen drei Tests ein positives Ergebnis ermittelt wurde, wird die Diagnose HIV-positiv endgültig gestellt. Ab dem Zeitpunkt der Diagnose werden Medikamente zur Unterdrückung des Virus gegeben. Es handelt sich in der Regel um Kombinationen aus verschiedenen Einzelmedikamenten die eine Verbreitung des HI-Virus im Körper so lange wie möglich unterdrücken sollen. Wie lange der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch von AIDS tatsächlich liegt, ist von vielen, verschiedenen Faktoren abhängig. Sehr wichtig und entscheidend sind auch die persönlichen Lebensumstände des Betroffenen. Bestehen neben der HIV-Infektion weitere Krankheiten die das Immunsystem schwächen, bricht AIDS um ein vielfaches schneller aus, als bei einem gesunden Patienten.