Die Erkrankung Aids wird aus einer Infektion mit dem HI-Virus entwickelt, welches von Retroviren vom Typ RNA verursacht wird. Es gibt weltweit zwei verschiedene Arten des HI-Virus, an der Variante HIV 1 erkranken Menschen auf der ganzen Welt, d ie Erkrankung HIV 2 tritt hingegen nur in West-Afrika auf. Im Körper werden Eiweiße von der Hülle der HI-Viren auf die sogenannten Immunzellen übertragen und schädigen diese. Längerfristig wird durch diese Schädigung eine gravierende Immunschwäche ausgelöst.
Die Übertragung von Aids erfolgt über Sperma und Blut, eine große Gefahr stellt beispielsweise ungeschützter Geschlechtsverkehr dar, der mangels Kondomen vor allem in Afrika gehäuft praktiziert wird. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit Aids vergehen in den europäischen Ländern dank der medikamentösen Fortschritte teilweise mehr als 15 Jahre, bei einer Infektion im höheren Alter kann es daher passieren, dass die Krankheit nie ausbricht und das Leben normal weiter gelebt werden kann. In den ärmeren Ländern ist der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch von Aids deutlich geringer, da die Möglichkeiten zur medikamentösen Behandlung fehlen und oftmals mangels finanziellen Mitteln auch eine gesunde Lebensführung nur bedingt möglich ist.
Bei der Inkubationszeit von Aids spielt auch die psychische und körperliche Verfassung der betroffenen Person eine große Rolle. Labile Menschen die mit dem Wissen um ihre Erkrankung nur schwer zurecht kommen haben meist ein höheres Risiko das die Krankheit schnell ausbricht als Menschen die sich mit der Krankheit arrangieren und ihre Lebensumstände anpassen. Da Aids das Immunsystem schwächt ist es ratsam Erkältungen oder weitere, schädigende Faktoren zu vermeiden. Für einen Aidspatienten kann ein harmloser Schnupfen bereits gefährlich werden, die Zufuhr von ausreichenden Vitaminen ist daher ebenso wichtig wie eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol und Tabak.