AIDS Vorbeugen

Aids gehört zu den Krankheiten denen gut vorgebeugt werden kann, das Risiko an Aids zu erkranken kann von jeder Person auf ein Minimum reduziert werden. Die meisten Betroffenen haben sich beim Geschlechtsverkehr mit HIV infiziert, ein Umstand der durch Verhütung in nahezu allen Fällen vermieden werden kann.

Wie wird Aids  übertragen

Wird bewusst der Geschlechtsakt mit einer HIV-positiven Person ausgeübt und das Kondom wird beschädigt, gibt es eine sogenannte PEP-Prophylaxe, die einer Infektion zuvor kommen soll. Um diese Behandlung einzuleiten muss sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, denn die Prophylaxe muss möglichst zeitnah erfolgen, um die Infektion abhalten zu können. Nicht jeder Risikokontakt mit einer HIV infizierten Person führt zwangsläufig zur Ansteckung, doch insbesondere für Frauen ist das Risiko beim Geschlechtsverkehr recht hoch, wenn der Mann das Virus in sich trägt.

Neben dem Geschlechtsverkehr ist der Kontakt mit Blut einer HIV-positiven Person das größte Risiko für eine Ansteckung. Insbesondere Krankenschwestern oder Ärzte stehen regelmäßig im Kontakt mit HIV-Patienten und tragen daher ein erhöhtes Risiko. Kommt es im Beruf zu einem Zwischenfall, beispielsweise zur Verletzung mit einer Spritze die zuvor einer erkrankten Person verabreicht wurde, ist die PEP-Prophylaxe umgehend einzuleiten.

Vermeidung der Infektion

Die Chance das eine Infektion durch diese Maßnahme verhindert werden kann liegt bei schätzungsweise 80 Prozent, daher gehört die Prophylaxe zu den großen Errungenschaften in der Aids-Forschung. Die besten Methoden einer HIV-Infektion vorzubeugen ist maximaler Schutz in allen Lebenslagen. Geschlechtsverkehr sollte grundsätzlich nur mit einem Kondom ausgeübt werden, auch bei vermeintlichen Beteuerungen das die andere Person garantiert gesund sei, denn häufig wissen die Überträger nicht einmal, dass sie bereits mit dem HI-Virus infiziert sind.

In medizinischen Berufen ist die Verwendung von Handschuhen und Mundschutz beim Umgang mit Patienten Pflicht, besondere Vorsicht ist geboten wenn Kontakt mit dem Blut einer erkrankten Person besteht. Drogenabhängige Personen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, da häufig Spritzbestecke ausgetauscht werden, die mit dem Virus behaftet sein können. An Bahnhofsmissionen und bei Drogenberatungsstellen bekommen Heroinabhängige frisches Spritzbesteck ausgehändigt, welches niemals an andere Personen weiter gegeben werden sollte, um die Ansteckungsgefahr mit HIV zu minimieren.