Unter den Herpes simplex Viren wird unterschieden zwischen HSV 1 und HSV 2. Die HSV1 Infektion bezieht sich auf den Bereich des Gesichts und der Lippen. Bei einer HSV 2 Infektionen sind der Befall im Harn- und Geschlechtsorganbereich. Am häufigsten tritt die Infektion im Lippenbereich auf. Der Herpes simplex Krankheitsverlauf umfasst fünf Stadien.
Herpes - 1. Stadium
Der Beginn der Erkrankung dauert einige Stunden bis maximal einen Tag. Für die Betroffenen äußert sich dies in kribbeln, brennen oder spannen im Bereich der Infektion meist der Lippen. Diese Symptome werden verursacht, weil sich die Viren sehr rasch ausbreiten. Herpes simplex weist typische Warnzeichen auf zum Beispiel:
Herpes - 2.Stadium
Im zweiten Stadium besteht die größte Ansteckungsgefahr auf andere Personen. Es bilden sich Bläschen, welche schmerzhaft und mit Flüssigkeit gefüllt sind. Die Bläschen enthalten Herpesviren in Millionenhöhe.
Herpes - 3. Stadium
Der Krankheitsverlauf ist in dieser Phase für die Betroffenen noch schmerzhaft. Um die Wunde bildet sich ein roter Entzündungsrand. Bei Berührungen platzen die Bläschen sehr schnell auf.
Herpes - 4. Stadium
Bei einem normalen Herpes simplex Krankheitsverlauf, welcher ohne Komplikationen abläuft, beginnt in diesem Stadium die Heilungsphase. Die Bläschen schließen sich und trocknen ab. Unter der gebildeten Kruste bildet sich neue Haut. Die Kruste kann allerdings leicht platzen. Dies geschieht bereits während des Essens oder beim Reden. So kann es zu schmerzhaften, leicht blutenden Rissen kommen. In diesem Stadium besteht keine Ansteckungsgefahr mehr.
Herpes - 5. Stadium
Nach etwa 14 Tagen ist eine unbehandelte Herpesinfektion abgeheilt.
Im Allgemeinen ist der Herpes simplex Krankheitsverlauf komplikationslos. Wissenswert ist es, dass sich die Viren ein Leben lang im Körper befinden, weshalb es immer wieder zu Infektionen kommen kann. Aber auf ein erneutes Auftreten von Herpes simplex hat unser Immunsystem einen entschiedenen Einfluss. Empfehlenswert ist es deshalb auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie auf genügend Schlaf und Bewegung zu achten.