Humanes Papillomvirus

Das humane Papillomvirus ist eine Viruserkrankung die überwiegend beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. Es gibt verschiedene, humane Papillomviren, die Auswirkungen auf den menschlichen Körper sind unterschiedlich, es kann zur Bildung von Feigwarzen kommen, aber auch zur Entstehung von bösartigen Karzinomen. Die größte Ansteckungsgefahr besteht beim direkten, ungeschützten Geschlechtsverkehr, doch auch andere durch gemeinsam genutzte Trinkbecher, Zahnbürsten oder Essbestecke kann das humane Papillomvirus übertragen werden. Zur Hauptrisikogruppe gehören junge Frauen unter 30 Jahren, hier liegt die Ansteckungsrate bei rund 25 Prozent.

Inkubationszeit

Von Zeitpunkt der Infektion bis zum Auftritt der Krankheit können mehrere Jahre liegen, das humane Papillomvirus schlummert oftmals eine lange Zeit, bevor sich erste Symptome zeigen. Bei der leichten Form des humanen Papillomvirus treten überwiegend Feigwarzen im Intimbereich auf, wird Analverkehr betrieben können die Warzen auch am After auftreten. Zum ersten Mal macht sich das humane Papillomvirus meist nur über einen starken Juckreiz bemerkbar, wenn der ungeschützte Verkehr zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Monate oder gar Jahre zurück liegt, wird eine Geschlechtskrankheit von vielen Betroffenen gar nicht mehr vermutet.

Symptome

Das humane Papillomvirus wird in leichte und schwere Formen unterschieden, die Symptome reichen von Feigwarzen bis hin zu Gebärmutterhalskrebs bei der Frau. Nachgewiesen wird die Infektion mit dem humanen Papillomvirus anhand eines sogenannten Polymerase-Tests, es können aber gerade bei der leichten Form des Virus fälschlicherweise negative Ergebnisse auftreten. Um die Diagnose zu sichern wird der Test in der Regel nach sechs Wochen wiederholt, wenn Symptome auftreten, das Ergebnis aber negativ war.

Behandlung

Die Behandlung des humanen Papillomvirus richtet sich nach der Symptomatik. Feigwarzen im Genitalbereich werden beispielsweise chirurgisch entfernt oder lokal verätzt, bei Krebserkrankungen die durch das humane Papillomvirus ausgelöst wurde, muss meist eine Chemotherapie und gegebenenfalls eine Operation durchgeführt werden, um den Tumor zu zerstören. Frauen haben die Möglichkeit sich im Alter zwischen 19 und 26 Jahren gegen Gebärmutterhalskrebs impfen zu lassen, eine Krebsart die häufig durch das humane Papillomvirus ausgelöst wird.

 

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