Bei der Influenza, besser bekannt als Grippe, handelt es sich um eine ansteckende Virusinfektion. Die Influenza Übertragung ist auf unterschiedliche Arten möglich. Am Wenigsten kann man sich vor der so genannten Tröpcheninfektion schützen. In der Luft können sich winzige Wassertropfen befinden, welche beim Einatmen in den Körper aufgenommen werden. Dabei landen sie direkt in der Nasenschleimhaut, wo sie ideale Lebensbedingungen finden und schnell die körpereigenen Zellen befallen können.
Eine weitere Möglichkeit der Influenza Übertragung ist die Schmierinfektion. Durch den Kontakt mit infizierten Gegenständen , wie zum Beispiel Treppengeländern, Türklingen oder Geld, das zuvor von einem Kranken berührt wurde, gelangen die Viren auf die Haut.
Wenn man sich mit der Hand nun ins Gesicht fasst, können die Viren wiederum in die Nasenschleimhaut und auf diesem Weg in den Körper gelangen. Auch die Mundschleimhaut bietet ein ideales Milieu für Viren. Durch den Tränenkanal der Augen können die Viren ebenfalls in den Körper gelangen.Da Viren einige Stunden außerhalb des Körpers überleben können, ist eine Influenza Übertragung auch noch einige Zeit nach dem Kontakt mit dem infizierten Gegenstand möglich.
Beim Kontakt mit Grippe-Kranken ist die Ansteckunsgefahr natürlich besonders hoch, weswegen Körperkontakt so weit wie möglich vermieden werden sollte. Während vor einer Tröpfcheninfektion fast nur ein Mundschutz schützen kann, hilft häufiges Händewaschen oft schon bei der Vermeidung von Schmierinfektionen.
Auch durch den Kontakt mit Tieren ist eine Influenza Übertragung möglich. Einige Viren können sowohl den Menschen als auch Tiere befallen. Ein Beispiel hierfür ist die Vogelgrippe, die vor einiger Zeit vor allem in Asien weit verbreitet war. Daher sollte auch der Kontakt mit infizierten Tieren unbedingt vermieden werden. Nicht immer ist jedoch ersichtlich, dass von den Tieren die Gefahr einer Influenza Übertragung ausgeht. So kann ein Tier auch Träger des Virus sein, ohne Krankheitszeichen zu zeigen.
Da dieser Übertragungsweg recht selten ist, geht von ihm jedoch die geringste Gefahr aus.