Der Zytomegalievirus gehört zur Gruppe der Herpesviren. Er wird auch als HH5 (Humanes Herpesvirus 5) bezeichnet.
Charakteristisch für dieses Virus ist eine schwacher und langsamer Krankheitsverlauf und ein hohes Wirtsspektrum.
Das Fortbestehen dieser Erkrankung besteht lebenslang.
Der Zytomegalievirus ist weltweit verbreitet und wird in den Industrieländern mit 70% bei Erwachsenen angegeben.
Zu den Übertragungsarten dieses Virus gehört:
Der Zytomegalievirus wird angezüchtet und beobachtet.
Der Nachweis der viralen Antigene erfolgt:
Ein Antikörpernachweis mittels Western-Blot ist möglich.
Die Primärinfektion des Zytomegalievirus erfolgt meistens unauffällig, sofern das Immunsystem des Betroffenen funktioniert.
Während einer Schwnagerschaft wird in etwa 40% der Fälle auch das ungeborene Kind infiziert. Meistens verläuft diese Virusinfektion aber symptomlos. Nur in 10% der Fälle ist mit Komplikationen beim Kind zu rechnen.
Zu den Komplikationen gehören:
Es kann während der Schwangerschaft der Mutter zur Reaktivierung der Zytomegalievirus-Infektion kommen. Das Neugeborene kann sich deshalb während der Geburt mit dem Virus anstecken. Meist verläuft diese Infektion aber harmlos. Bei Frühgeborenen allerdings kann es zu Komplikationen kommen.
Bei Kindern verläuft die Erstinfektion mit dem Zytomegalievirus meistens symptomlos. Erwachsene können milde Symptome ähnlich eines grippalen Infekts entwickeln. Seltener kann es zu Lungenentzündungen oder Leberentzündungen kommen.
Für Personen mit geschwächtem Immunsystem kann diese Virusinfektion gefährlich werden und sogar tödlich verlaufen.
Die Symptome bei der Zytomegalievirus-Infektion sind oft:
Die Zytomegalievirus-Infektion kann mit Medikamenten behandelt werden.